Mein Weg aus der Ohnmacht

Womit ich immer wieder in Kontakt kam, war meine Handlungsunfähigkeit in bestimmten Situationen. Meine beiden Hunde haben immer wieder für eine Reinszenierung meiner ungelösten Themen aus der Kindheit gesorgt. Sie haben Umstände erschaffen, in denen ich mit Situationen konfrontiert wurde, für die es in meiner Kindheit keine Lösung gab.

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Unsere Hunde haben viel zu sagen und werden selten gehört

Hunde kommunizieren unter ihresgleichen permanent. Meist derart dezent, dass es für ein ungeschultes Auge kaum erkennbar ist.

Hunde kommunizieren mit ihrem Menschen ebenfalls permanent. Meist laufen sie jedoch mit ihren Gesprächsangeboten, Fragen, Signalen und Botschaften ins Leere.

Trotz allem werden sie nicht müde, uns Menschen immer wieder „anzusprechen“.

Wie häufig werden wir ungeduldig, wenn wir unsere Hunde ansprechen und die erwünschte Reaktion bleibt aus?

Wie häufig kommt eine Reaktion vom Hund und wir registrieren diese nicht einmal?

Wieder einmal werde ich ganz klein und verneige mich voller Demut und Dankbarkeit vor unseren Hunden.

„Jetzt will er wieder am Bauch gekrault werden“

Hast Du schon einmal zwei Hunde beobachtet, die einander am Bauch kraulen?

Woher kommt das Ausdrucksverhalten, das ein Hund zeigt, in dem er sich auf den Rücken wirft und verharrt?

In der Hundesprache ist das die letzte Option, die ein Hund zur Verfügung hat, wenn er sich unterwirft. Das gesamte Repertoire, das er vorher an Beschwichtigungssignalen angeboten hat, war nicht ausreichend, um seinen Gegenüber zu besänftigen.

Unter diesem Aspekt betrachtet, stellt sich mir die Frage, warum ein Hund bei seinem Menschen dieses Verhalten zeigt. Was ist dem Ganzen vorangegangen, dass ein Hund sich derart unterwirft?
Häufig eine lange Vorgeschichte, mit zahlreichen Missverständnissen und Fehlinterpretationen, in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Ein Hund auf dem Rücken, oh wie süüüüß….

Wie süß ist ein Hund, der sich auf den Rücken wirft, wenn ich weiß, dass das in seiner Welt die vollkommene Unterwerfung bedeutet?

Wie viel Entertainment braucht ein Welpe

Welches Kinderprogramm läuft in einem intakten, gesunden Rudel?

Es wird ausgiebig geschlafen und gechillt. Bei Muttern getrunken, das kleine und das große Geschäft erledigt. Später folgt das Toben mit den Geschwistern. Grenzen werden bei den Erwachsenen ausgelotet und Rüffel beim Übertreten eingesteckt. Die Umgebung wird erkundet und gegebenenfalls ein weiterer Rüffel riskiert. Dort, wo die Gruppe hingeht, geht auch der Kleine hin. Der Nachwuchs lernt, sich an und in der Gruppe zu orientieren. Die Gruppe gibt klare Regeln und Strukturen vor, gibt Sicherheit und Halt. Vor allem aber lernt ein Welpe: Was für die Gruppe keine Bedeutung hat, hat auch für ihn keine Bedeutung.

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Lerntheorien

Lerntheorien sind ein abstraktes, gedankliches, manchmal wissenschaftliches Konzept, das die Wirklichkeit zu erklären versucht.
Lerntheorien sind Theorien, die theoretisch funktionieren müssten, es jedoch praktisch häufig nicht tun.

Wo kommen Theorien her, wie sind sie entstanden?

Wir Menschen haben alles in uns: Wissen, Denken, Intuition. Die Natur ist perfekt eingerichtet, es ist alles da. Damit gibt sich der Mensch jedoch nicht zufrieden. Er möchte belegen, beweisen, Dinge erklären, die nicht erklärbar sind. Und sind sie nicht erklärbar, so sollen sie nicht sein.

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