Der respekt- und liebevolle Umgang mit dem Hund

Respekt beginnt in unseren Gedanken und wird sichtbar in unseren Worten und Taten.

Wie denken wir über unsere Hunde?

  • Der Hund hat uns zu respektieren
  • er hat sich unterzuordnen
  • er hat zu funktionieren


Wie sprechen wir über unsere Hunde?

  • mal ist er Macho, mal Angsthase, eine Memme, ein Dickschädel, unser Schatz oder Baby
  • mancher Hund läuft mit einer K9 Geschirr-Aufschrift wie beispielsweise „Mülltonne“, „Kampfschmuser“, „Azubi“, „Hört nix“ durch die Strassen
  • Kunststücke wie „Peng“, „Schäm Dich“, „Tussi“ werden immer wieder gerne genommen


Was lassen manche Hunde über sich ergehen? Was bietet der Markt?

  • Dem Hund werden Mützen und Sonnenbrillen aufgesetzt, zu Weihnachten das Elchgeweih, zu Ostern die Ohren fürs Facebook-Posting, Faschingskostüme, Pullover zu allen passenden Gelegenheiten, das Tütü für die Dog-Dancing Show-Einlage …
  • Es wird gebürstet und Zöpfchen werden geflochten bei Bedarf gefärbt, der regelmässige Friseurtermin ist Pflicht
  • die Zähne werden geputzt – selbstverständlich in verschiedenen Geschmacksrichtungen
  • für die Intimpflege gibt es Intimate Care
  • vor dem geplanten Deckakt, die Penisspülung für den Rüden
  • Sonnencreme und Schwimmwesten für einen sicheren Badeausflug
  • Schutzbrillen für den Tandemsprung, den Cabrio-Hund und den Sozius

 

Wie viel Liebe und Respekt stecken in dem Wort Dickschädel?
Warum und wofür sollte ein Hund sich auf Kommando schämen?
Unsere Hunde lassen sich hervorragend dressieren, sie machen sich für uns zum Affen, es wird gelacht, geklatscht und sich gefreut und ganz nebenbei und selbstverständlich fordern wir Respekt und Achtung vom Hund.


Der Hund hat nicht zu lernen uns zu Respektieren, er tut es bereits! Und er hat es schon immer getan, einfach weil es seinem naturell entspricht.

Wer sich mit dem Ausdrucksverhalten des Hundes intensiver beschäftigt, wird erkennen, dass ein Hund nahezu immer bereit ist, Respekt zu zollen und dies auch tut.
Der unbewusste Mensch erkennt diese Signale nicht, und nimmt Huldigungen nicht auf „hündisch“ entgegen.

Nicht der Hund hat zu lernen – wir sind es, die lernen dürfen.

Respekt entsteht in unseren Gedanken, in unserer Haltung gegenüber Allem was ist und wird sichtbar in unseren Worten und Taten.