Persönliches

Viele Jahre im Hamsterrad

Ich, Renate Maria Birke, bin am 09. April 1977 in Altötting geboren und wohne seit 12 Jahren in Eggstätt. Viele Jahre habe ich mich in einem Hamsterrad befunden, funktioniert, zu viel gearbeitet, Rollen gespielt und viel zu wenig gelebt. 2013 kam, was kommen musste – der Komplettzusammenbruch – Burn-out, Depressionen, PTBS. Nichts ging mehr.
Am Ende meiner ambulanten Traumatherapie habe ich verstanden, wie und warum die Dinge sich so entwickelt hatten – allerdings nur im Kopf. Was blieb waren Ängste, Schmerz, Schuldgefühle, Wut und eine unendliche Leere.
In der spirituellen Szene ging mein Weg weiter. Ich konsumierte alles, was der Markt zu bieten hat. Systemische und mediale Aufstellungen, Aura-Lesungen, Aura-Chirurgie, Metamorphose-Sitzungen, Hypnosen, Rückführungen, Reiki, Schamanische Reisen, Rituale, Innere-Kind-Arbeit, Ho`opopono. Nach wie vor litt ich unter Ängsten und es gab Situationen in denen ich völlig handlungsunfähig war. Jede einzelne Station auf meiner Suche war wichtig. Und doch brachte mir keine davon den gewünschten Erfolg. Ich habe mich fast zu Tode meditiert, affimiert, visualisiert, innere-Kimd-Arbeit gemacht, alles immer wieder durchgefühlt und bin glücklicherweise über die Polyvagaltheorie von Steven Porges gestolpert. Durch dieses Wissen und meinem aktiven Tun konnte ich meine letzten Verzerrungen auflösen.

Linus Linus ist mein Heiler, mein Stabilisator – er kam in mein Leben, als ich auf dem Nullpunkt war. Ganz sanft hat er meine unzähligen Tränen getrocknet, mir bedingungslos Liebe geschenkt, er hat unseren Alltag mit Leichtigkeit gewürzt und mir gezeigt, im Hier und Jetzt zu leben. Wir Menschen sind Säugetiere und eines unserer Grundbedürfnisse ist es, in sicheren und stabilen Verbindungen zu leben. Meine Verletzungen waren so tief, dass ich das Vertrauen in die Menschen komplett verloren hatte, so konnte nur noch ein Tier mein Grundbedürfnis stillen. Er hat mich ganz sanft zurückgeholt ins Leben und ist der wahre Held der Geschichte.
In mir wurde der Wunsch eine Ausbildung zum Hundetrainer zu machen immer größer. Allerdings kam eine klassische Hundeschule für mich nicht infrage. Ich wollte keinen dressierten Hund, der funktioniert. Ich wollte mit meinem Hund leben – ehrlich und respektvoll. Erkennen, verstehen und die Welt mit seinen Augen sehen.


Die Ausbildung zur sprachfreien Kommunikation mit dem Hund, in der Nähe von Hannover, war der Einstieg. Alles lief nach Plan – doch dann kam Louis, und mit ihm mein wahrer Lehrmeister, mein Entwicklungshelfer.
Er brachte jede Verhaltensauffälligkeit mit, die ein Hund haben kann. Dieser Hund war derart verkorkst, mein Verstand schrie ganz laut NEIN. Ein Teil meiner Seele ging jedoch mit seiner Geschichte derart in Resonanz, dass ich nicht anders konnte, als diesen Hund zu mir zu nehmen. Tagtäglich brachte er mich an den Rand der Verzweiflung. Mit den gängigen Trainingsmethoden kam ich keinen Schritt weiter. Mehr als einmal spielte ich mit dem Gedanken, ihn wieder abzugeben und brachte es zum Glück nicht übers Herz.
Parallel zur Hundetrainerausbildung durchlief ich meinen Prozess der Persönlichkeitsentwicklung. Je mehr ich voranschritt, desto unauffälliger wurde Louis. Hinter jeder einzelnen Auffälligkeit gab es Synchronizitäten zu meinen eigenen Schattenthemen. Heute weiß ich, dass ausnahmslos alles mit mir zu tun hatte. Der tägliche Blick in den Spiegel, und das alles anzunehmen, war die wohl größte Herausforderung.
Ich bin voller Dankbarkeit für meine beiden Seelengefährten. Sie berühren und erstaunen mich jeden Tag aufs Neue mit ihrer bedingungslosen Liebe und ihrer Art mich, zu spiegeln. Die beiden haben einfach alles, was ich bisher glaubte über Hunde zu wissen, über den Haufen geworfen. Sie haben mich gezwungen, tiefer zu blicken. Sie haben mir eine neue Sichtweise geschenkt und mich gelehrt, Zusammenhänge zu erkennen.
Sie haben mich mit liebevollem Nachdruck in meine Berufung geführt.

Ich höre, sehe, fühle und verstehe.

Es ist mir eine große Ehre, die Botschafterin der Hunde zu sein.

 

Werdegang


Seminare/Berufserfahrung/Weiterbildungen im Tierbereich

  • 15 Monate Ausbildung bei Hundetrainer Mirko Tomasini – Leitwolf-Training, sprachfreie Kommunikation mit dem Hund
  • Seminar Tierkommunikation auf Seelenebene bei Heike Maria Krzemien
  • Ein Jahr Berufserfahrung als Tierarzt-Praxishilfe
  • Fortbildung – 1. Hilfe beim Hund

Seminare und Weiterbildungen im medizinischen Alternativ-Bereich

  • Reiki Grad I und II
  • Seminar Quantenheilung
  • Basiswissen systemische Aufstellungen bei Oliver Haunschild

Ausbildungen und Berufserfahrung

  • Ausbildung zur examinierten Krankenschwester
  • Über 5 Jahre Berufserfahrung als Krankenschwester / Psychiatrie
  • Über drei Jahre Berufserfahrung im ambulanten Pflegebereich
  • Über zwei Jahre Berufserfahrung im HomeCare Bereich

Überzeugungen


Meine Überzeugungen:

  • Unsere Hunde haben viel zu sagen und werden viel zu selten gehört.
  • Unsere Hunde spiegeln uns, ob wir das gut finden oder nicht.
  • Hinter jedem Verhalten steckt eine wertvolle Botschaft.
  • Unsere Hunde werden zu uns geführt. Das Aufeinandertreffen geschieht nicht zufällig.
  • Unsere Hunde haben einen Auftrag.
  • Der Hund ist lediglich Symptomträger – er ändert sich, wenn Du Dich änderst.
  • Wenn Du beginnst, Deinen Hund als Deinen Spiegel zu lesen, hast Du die Möglichkeit, einen Riesenschritt in Deiner persönlichen Entwicklung zu gehen.
  • Beziehung vor Erziehung – ist die Beziehung intakt, ist Erziehung überflüssig!
  • Je mehr Blickwinkel, desto vollständiger das Bild.
  • Nichts ist, wie es scheint.
  • Der Hund ist trotz Domestizierung ein Rudeltier.
  • Wenn wir anfangen unsere Hunde wie Rudeltiere zu behandeln, nehmen Verhaltensauffälligkeiten ab.